Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Nach diesem Leitspruch sind die Feuerwehren in ganz Deutschland organisiert.
Auch in Coesfeld seit nunmehr 125 Jahren.

Die Geschichte der Feuerwehr oder besser des Feuerlöschwesens ist indes aber viel älter.
(aus einer Brandordnung aus dem Jahre 1483) (Im ) Jahre 83, (am) Mittwoch nach dem Antonius(tag) ist beschlossen, dass in (der) Zeit (eines) Brandes die Klucht (Klucht= ähnlich einem Stadtteil), wo der Brand ist, auf den Brand achten und retten; und die anderen Kluchten sollen sich auf dem Markt mit ihren Leitern, Eimern und (Ab)wehr(geräten) einfinden; Also wenn die eine Klucht den Brand zu retten nicht mächtig(ist), soll aus den anderen Kluchten Beistand getan werden, doch da? die zunächst (befindlichen) Rotten vor den (Stadt)toren, auf den Toren und Wällen wachen sollen.
Zum Schutze vor Feuersbrünsten, die für die Städte zum Teil verheerende Folgen hatten, wurden im Laufe der Zeit immer wieder neue Brandverordnungen erlassen. Mit für diese Zeit, teilweise dramatischen Strafen. Von einer organisierten Feuerwehr konnte man damals aber noch nicht sprechen. Vielmehr war jeder Bürger dazu verpflichtet, im Falle eines Feuers die Ihm vor Ort angewiesenen Dienstleistungen willig und pünktlich zu vollführen (aus dem Löschreglement der Stadt Coesfeld, 29. November 1828). Für die zur Brandbekämpfung benötigten Gerätschaften wie Spritzen, Feuerhaken, Löscheimer oder Leitern waren die Städte zuständig, die sie in Spritzenhäusern aufbewahrten.
Von einer Freiwilligen Feuerwehr ist in Coesfeld erstmals am 29. Dezember 1875 die Rede.
„ Die Bildung freiwilliger Feuerwehr- Companien ist zulässig, doch sind dieselben den Bestimmungen dieses Reglementes unterworfen.“
Unterzeichnet vom Bürgermeister Meyer und den Stadtverordneten Hessel, von Hamm, Borgmann, Kiffmeyer, Rulle, Laumann, H. Vissing und Tüshaus war dieses Reglement die Rechtsgrundlage für die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Coesfeld. Die Herren M. Bräutigam und B. Witneven wurden auf dieser Stadtverordnetenversammlung als Branddirector beziehungsweise als sein Stellvertreter gewählt. M. Bräutigam war von Beruf Apotheker und Herr Witneven Buchhändler. Acht Tage nach seiner Wahl erließ Branddirector Bräutigam an die Eingesessenen hiesiger Stadt folgenden Aufruf. Wer gesonnen ist, einer Freiwilligen Feuerwehr beizutreten, finde sich am Sonntag, den 9. d. Monats, abends 5 Uhr auf dem hiesigen Rathaussaale ein. Woraufhin sich am 9. Januar 1876, etwa 60 Personen im Rathaussaal einfanden. Bürgermeister Meyer erläuterte Ihnen das neue Reglement und versprach, der Feuerwehr eine neue Spritze zur Disposition zu stellen. Von den 60 anwesenden trugen sich, nachdem Branddirector Bräutigam, „einige passende Worte“ an sie gerichtet hatte, 40 Personen in die Beteiligungsliste ein.
Jedoch gab es nicht etwa eine Feuerwehr, vielmehr bestand die Feuerwehr aus sogenannten Feuerwehr-Companien. Eine dieser Companien bestand aus Mitgliedern des katholischen Gesellenvereins, die für die Bedienung der Spritze No. 4 zuständig war. Die übrigen Spritzen No. 3, 5,und 6 wurden von den Bürgern gestellt. Durch diese Teilung sprach man auch nicht etwa von der Freiwilligen Feuerwehr sondern man benannte die Feuerwehr nach dem Ursprung ihrer Mannschaften. In Coesfeld waren das die Bürger- Feuerwehr, der Gesellen-Feuerwehr und der Freiwilligen-Feuerwehr. Das Interesse und die Beteiligung an der Freiwilligen Feuerwehr unter „Oberaufsicht der städtischen Behörde“ wuchs stetig. So gründete der Fabrikant Karl Zach zur bestehenden Feuerwehr im Jahre 1879 eine eigene Feuerwehr, die unter seiner Leitung so zur Blüte gekommen war, dass sie schon nach kurzer Zeit ein eigenes Musikcorps gehabt habe. Das geht aus dem von Feuerwehr-Hauptmann Heinrich Bonenkamp geführte Protokollbuch im Jahre 1900 hervor.
Neben der Beteiligung aus der Bevölkerung hatten die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung für den weiteren Aufbau der Feuerwehr ein großes Gewicht. Aus verschiedenen Ratsversammlungen konnte man folgendes vernehmen;
5.Februar 1879: Beschluß , fünf Schläuche je 10 m lang, für die Wasserbringer anzuschaffen.
2.Mai 1879: Antrag der Freiwilligen Feuerwehr, 350 Reichsmark zum Bau eines Steigerturms vor dem Walkenbrückentor bereitzustellen.
19.November 1879: Für Gerätschaften wurden weitere 150 Reichsmark in Ansatz gebracht.
Eine besonders bedeutende Anschaffung erfolgte im Jahre 1884, als die Feuerwehr eine vierrädrige Saug- und Druckspitze der Kölner Firma Höing in Betrieb nehmen konnte.
Im Jahre 1883 versuchte man eine einheitliche Führung für die drei Feuerwehren (Bürger-, Gesellen-, Freiwillige-Feuerwehr) zu schaffen. Diese Verhandlungen führten jedoch zu keinem Ergebnis. Es dauerte bis in das Jahr 1885 als man sich einigte alle drei Wehren nach den Statuten des 17.Juni zusammenzuführen. Somit hatte die Freiwillige Feuerwehr die stattliche Zahl von 298 aktiven Wehrmännern und 63 Ehrenmitgliedern. Eine so hohe Anzahl an aktiven Mitgliedern war auch dringend nötig, wenn man bedenkt, dass die Pumpen von Hand bedient werden mussten. Die Zahl der Einsätze hatte im Vergleich zu heute ein sehr geringes Niveau, erklärt sich aber auch daraus, dass es die vorrangigste Aufgabe der Bürger-Wehr war, Brände zu bekämpfen.
Aus der Chronik 1886 geht hervor: Im Bezug auf das Feuerlöschwesen ist in diesem Jahre Wesentliches nicht zu berichten. Brandunglücke sind nicht zu berichten. Das anfängliche Interesse der ersten Jahre ließ aber erheblich nach. Und so war man gezwungen 1898 eine Zwangsfeuerwehr einzurichten. Die im Kern aber das freiwillige Element hatte. Diese Zwangsfeuerwehr bestand aus der Steigerkompanie, der Rettungskompanie, 5 Kompanien Spritzenmannschaften und 1 Kompanie Ordnungsmannschaften.
Der Steigerkompanie war es im Brandfalle zugedacht, die (Strahl) Rohre zu bedienen und die Rettung zu gewährleisten. Da diese Steigerkompanien auf einer besonderen Versammlung im Oktober 1899 weitgehend neu durch die Mitglieder des Turnvereins Jahn gegründet wurden, knüpfte man 1924 an dieses Datum an und begann die Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr. Auch die Feiern zum 30jährigen Bestehen richteten sich nach diesem Gründungsdatum.
Durch verschiedene Missstände die teils auf Seiten der Stadt zu finden waren, wurde im Geheimen die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Somit wurde versucht am 24. November 1912 die Steiger und Rettungscorps aufzulösen.
Aus dem Jahresbericht, der am 6. März 1913 auf der 1.Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr gelesen wurde: Die Active Mitglieder Zahl betrug bei der Gründung der jetzigen Freiwilligen Feuerwehr 22 Mann, Ehrenmitglieder 1 ner, ausgetreten sind 2 verziehungshalber, neu aufgenommen als Active Mitglieder 13, als passive Mitglieder ebenfalls 13. Übungen fanden 14 statt. Zu5, meist kleinere Brände wurde die Wehr heran gezogen. An Sitzungen hatten wir 29, wovon 15 Vorstands & Commissions Sitzungen & 14 Allgemeine Sitzungen waren.

Zum ersten Wehrführer der Wehr wurde Oberbrandmeister Heinrich Bonenkamp sen. ernannt.

obm bonenkamp feuerwehr coesfeld 1914
Obm Heinrich Bonenkamp sen.
Wehrführer von 1900 - 1920
Die Feuerwehr Coesfeld im Jahr 1914

Herrn Bonenkamp wurde am 25.Juni 1913 auf einer außerordentlichen Versammlung für seine treuen Dienste besondere Ehre zuteil. Aus der Hand des damaligen Bürgermeisters Lübbesmeier erhielt er das Kreuz zum Allgemeinen Ehrenzeichen Sr Majestät verliehen.

1.August 1914: der 1. Weltkrieg bricht aus. Auch die Wehr in Coesfeld wurde dadurch betroffen. Viele Kameraden mussten Dienst an der Front tun, wodurch die Arbeit der Feuerwehr erheblich eingeschränkt war. Durch die Wirren des Krieges verlor der Kamerad Anton Elsing sein Leben. Die Kameraden A. Bense und A. Mense wurde so schwer verletzt, dass für sie die Tätigkeit in der Feuerwehr nicht mehr möglich war.
Erst am 27. August 1919 traf man sich zu einer erneuten Generalversammlung. Auf dieser Versammlung wurde auch ein neuer Vorstand bestimmt. In allen Positionen wurden die vor dem Kriege tätigen Personen bestätigt. Herrn Bonenkamp wurde am 25.Juni 1913 auf einer außerordentlichen Versammlung für seine treuen Dienste besondere Ehre zuteil. Aus der Hand des damaligen Bürgermeisters Lübbesmeier erhielt er das Kreuz zum Allgemeinen Ehrenzeichen Sr Majestät verliehen.


spritzenhaus gaupel geraetehaus letterstr
Spritzenhaus Gaupel Das Feuerwehrhaus an der Letter Straße

Ein wichtiger Abschnitt der Geschichte der Feuerwehr fällt ebenfalls in das Jahr 1919. Damals trafen sich unter anderem die Gründungsmitglieder W. Letterhaus, der als Wehrführer benannt wurde, B. Gröning, H. Roters, W. Averbeck, J. Uphues und H. Wies um die Freiwillige Feuerwehr Coesfeld- Kirchspiel zu gründen. Interessant ist zu erwähnen, dass es drei Spritzenhäuser auf dem Gebiet der FF-Kirchspiel gab. Eines davon stand bis zum Jahre 2001 in Gaupel und wurde im Jahr 2000 hinter dem Gebäude der neuen Feuerwache am Rottkamp wieder aufgebaut.
Technischer Fortschritt und die Zunahme von Angehörigen kennzeichnen die Zeit in den 20-er und den Anfang der 30-er Jahre. Für das Berichtsjahr 1929/30 wird erwähnt, dass eine 16 Meter. Leiter in Dienst gestellt wurde. Die alte Leiter wurde von den städtische Betriebswerken übernommen. Die damalige Personalstärke betrug 53 aktive Mitglieder.
Vermutlich in das Jahr 1930 fällt die Beschaffung des ersten motorbetriebenen Fahrzeuges. Es soll sich um ein Löschgruppenfahrzeug 15 mit 1500 Liter Pumpenleistung pro Minute von Mercedes gehandelt haben. Aufbauhersteller war die Firma Metz.
Wie bekannt übernahmen 1933 die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Durch die Gleichschaltung im nationalsozialistischen Deutschland war die Feuerwehr am 21. Februar 1934 gezwungen sich mit Mannschaft und Material der Ortspolizei unterzuordnen. Somit hatte die Stadt nicht mehr die Oberhoheit über die Feuerwehr. Bis in das Jahr 1943 blieb Herr Oberbrandmeister Bonenkamp jun. Wehrführer. Er wurde von Herrn Reinhard Paas abgelöst. Herr Paas wurde von der „Partei“ eingesetzt. Aus Mitteln der Provinzial- Feuersozität erhielt die Wehr in diesem Jahr einen Zuschuss in Höhe von 25% der entstehenden Kosten für ihre erste Motorspritze.
In der Kriegszeit musste die Feuerwehr mit einer Reihe von Schwierigkeiten kämpfen. Zum einen wurden immer mehr Kameraden zur Wehrmacht eingezogen, zum anderen wurde das einzige Fahrzeug von der Wehrmacht requiriert. Es soll für den Brandschutz auf einem Flugplatz gedient haben. Auch die verbleibenden Kameraden wurden während dieser Zeit aufs härteste gefordert. Sie fuhren unter anderem ins Ruhrgebiet in die Städte Bochum und Dortmund oder zu den Chemischen Werken Marl Hüls. Dort beteiligten sie sich an der Brandbekämpfung nach alliierten Bombenangriffen.
Nach dem Kriege begann man schon recht früh sich wieder um die Feuerwehr zu kümmern. 1945 trafen sich etwa 50 Kameraden um die Feuerwehr auferstehen zu lassen. Allerdings unter strenger Aufsicht der britischen Militärregierung von Westfalen. Damals standen der Wehr neben der üblichen Ausrüstung auch zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Ein Löschgruppenfahrzeug 15 von Mercedes und ein Mannschaftstransportwagen. Bei letzterem handelte es sich um ein ehemaliges Fahrzeug der Polizei.
Da das Gebäude der Feuerwehr an der Letter Straße während des Krieges zerstört wurde, musste man zur Osterwicker Straße ausweichen. Als Unterstand nutzte man eine Garage auf dem heutigen Gelände des WBK. Vielen dürfte diese auch als Kreiswehrersatzamt bekannt sein. Als anachronistisch und kaum vorstellbar mag auch diese Geschichte klingen. Die Fahrzeuge befanden sich wie oben erwähnt an der Osterwicker Straße. Wurde die Feuerwehr benötigt, so begab sich ein Mann zum Geräteschuppen, holte das Fahrzeug ab und fuhr zur Hinterstraße. Dort befand sich an der ehemaligen Klempnerei Werner ein Sammelplatz für die Mannschaft. Nach dem Aufsitzen ging es dann zum Einsatz.
Im Jahre 1958 im übrigen mit dem ersten TLF (Tanklöschfahrzeug). Bis ins Jahre 1959 musste man mit dieser Begebenheit vorlieb nehmen. Danach bezog die Feuerwehr den Neubau der Wache an der Alten Münsterstraße. Mit dem Bezug wurde Herr Bruno Kösters erster hauptberuflicher Feuerwehrmann in Coesfeld.


geraetehaus neutorstr feuerwache alte muensterstr
Gerätehaus Kirchspiel an der Neutorstraße Feuerwache und Fahrzeugpark Alte Münsterstr. im Jahr 1996

Bedingt durch einen Gebietsänderungsvertrages im Jahre 1969 wurde aus den beiden Feuerwehren Coesfeld Stadt und Kirchspiel (Kirchspiel = landwirtschaftliches Gebiet um die Stadt Coesfeld herum) die Feuerwehr Coesfeld, mit Löschzug 1(Stadt) und Löschzug 2 (Kirchspiel). Die Fahrzeuge und Kameraden des Löschzuges 2 zogen von der Neutorstraße zur Alten Münsterstraße. Wehrführer beider Löschzüge wurde Herr Johannes Kemmerling. Lange konnte er die Geschicke der Feuerwehr allerdings nicht leiten, da er im Jahre 1970 verstarb. So war es ihm leider nicht vergönnt eine von ihm beantragte Drehleiter DL 30 in Dienst zu stellen.

Durch die Neugliederung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr war es dreizehn Jahre später notwendig die Wache Alte Münsterstraße umzubauen.
Ein sicherlich anderes großes Ereignis in 1972 war die Gründung einer Jugendfeuerwehr. Sie war die zweite JF im Kreis Coesfeld und startet am 13. Juni 1972 mit 12 Jungfeuerwehrmännern. Hervorgegangen ist die JF Coesfeld durch das unermüdliche Interesse eines kleinen Jungen. Dieser Junge ist heute Leiter der Berufsfeuerwehr Münster.
Nicht nur das Gebiet der Stadt wurde nach der kommunalen Neuordnung 1975 größer, auch die Feuerwehr Coesfeld bekam einen dritten Löschzug. Der Löschzug in Lette hatte kurz zuvor ein neues Gerätehaus bekommen. Durch stetigen Wandel und Fortentwicklung kamen in der Vergangenheit stets neue Aufgaben auf die Feuerwehr hinzu. War die Hauptaufgabe in den Anfängen die Brandbekämpfung, so ist es im zunehmenden Maße die Technische Hilfe. So wächst auch stetig die Ausrüstung, sei es im Kleinen wie im Großen.
Aus diesem Grund wurde die Feuerwehr in den 60-er und 70-er Jahren mit ihrer Ausrüstung zu Einsätzen weit außerhalb des Stadtgebietes gerufen. Erwähnt sei hier ein Verkehrsunfall in Buldern, bei welchem die Rettungsschere der Feuerwehr angefordert wurde. Immerhin eine Entfernung von ca. 20 Kilometern.
Nicht nur der Umstand, dass die Feuerwehr sehr früh über eine Rettungsschere verfügte, sorgte für reges Einsatzaufkommen. So trieben ab 1968 über einen Zeitraum von 10 Jahren mehrere Brandstifter in Coesfeld ihr Unwesen. Das steigerte sich dahingehend, dass einer dieser Brandstifter jede Woche am gleichen Tag (Mittwoch) und häufig auf die Stunde genau (23-24 Uhr) Feuer legte.
War es wie oben erwähnt die Technische Hilfe, so erweiterte sich das Einsatzspektrum in den 80-er Jahren um den Umweltschutz. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen verabschiedet am 06.07 1995 der Rat der Stadt den Antrag auf Neubau einer Feuerwache. Über die Bewilligung von Landesmitteln in 1996, den ersten Spatenstich am 22.01.1997 führte der Weg am 12.12.1998 zur offiziellen Einweihung. Mit diesem Datum steht der Feuerwehr ein 11000 qm großes Grundstück mit 13 Fahrzeugstellplätzen zur Verfügung. Gleichzeitig wurde auf dem Gelände der Feuerwache die neue Kreisschlauchwäscherei errichtet. In ihr werden die gesamten Schläuche des Kreis Coesfeld gewaschen, repariert und getrocknet.
Neben dieser vom Kreis auf die Stadt übertragenen Aufgabe besetzt die Feuerwehr Coesfeld den ELW 2 des Kreises bei Großschadenslagen. Dieser wurde im Jahre 2000 an die Feuerwehr übergeben. Mit der Übergabe gründete sich die IuK-Gruppe (Informations- und Kommunikations- Gruppe), die sich aus Mitgliedern aller drei Züge zusammen setzt.

Der als gemeinnützig anerkannte Stadtfeuerwehrverband Coesfeld e.V. wurde am 24.04.1998 gegründet. Ihm gehören alle Mitglieder der Feuerwehr Coesfeld (aktive Mitglieder und Angehörige der Ehrenabteilungen) an.
Seit November 1999 kann man die verschiedensten Informationen über die Feuerwehr Coesfeld auch im Internet unter www.feuerwehr-coesfeld.de finden.

Traditionen sind in einem so alten Löschzug viele vorhanden, jedoch ist man auch Neuem stets aufgeschlossen. Seit dem 1.September 2001 heißt es daher auch jeden Dienstabend : „Gut Schlauch Kameradinnen und Kameraden.“ Die ersten drei Feuerwehrfrauen leisten ihren freiwilligen Dienst in der Feuerwehr. Alle drei haben bereits ihren Grundlehrgang absolviert. Neben diesen drei Frauen zählt der Zug 1 weitere 61 Mitglieder im aktiven Dienst und 15 Mitglieder in der (Alters- und) Ehrenabteilung.
So geht die Feuerwehr gut gerüstet in das Jubiläumsjahr. Neben der Beschaffung von Atemschutzgeräten neuester Generation wird in diesem Jahr ein LF 8/6 in den Einsatzdienst aufgenommen, um vom Standort Alte Münsterstr. den Brandschutz in der Innenstadt und im Nordosten der Stadt noch effektiver zu gestalten.
Quelle: Chronik zum 125-jährigen Bestehen des Löschzuges 1 der Freiwilligen Feuerwehr Coesfeld

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